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About

Das mit Türkisch begann, als ich für einen kleinen Urlaub in der Türkei ein paar Worte lernen wollte. Einfach nur, um im Restaurant vielleicht etwas in der Landessprache bestellen oder mich bedanken zu können. Größenwahnsinnig, wie ich nun mal eben bin, habe ich mir dafür gleich ein richtiges Lehrbuch gekauft. Das mache ich öfter, nur führt es normalerweise zu wenig bis nichts. Türkisch hat mich aber sofort gepackt und nie wieder losgelassen, haupsächlich, weil es auf den Standardindogermanen wirkt wie eine Sprache von einem anderen Stern und ich das einfach furchtbar faszinierend fand und immernoch finde. Inzwischen war ich natürlich schon öfter in der Türkei und habe auch mal für (leider nur) drei Monate in Istanbul gelebt und gearbeitet, so dass ich auch Land und Leute deutlich besser kenne als früher.

Tja und jetzt haben meine Freunde und meine Familie so genug von meinen ständigen Lobgesängen auf und Ausführungen über die Türkische Sprache, dass ich mich entschlossen habe, mich damit an das (äußerst geduldige) Internet zu wenden.

Ach ja: Wer Fragen zum Türkischen oder zu diesem Blog hat, kann gerne hier oder bei dem entsprechenden Artikel einen Kommentar hinterlassen. Ich werde versuchen, eine Antwort zu finden. Wer es nicht so mit dem Kommentieren hat, kann mir auch einfach eine Nachricht schicken:

9 Kommentare zu “About

  1. Ein sehr schöner Blog, ich muss dich unbedingt auf meinem im Blogroll angeben. 🙂

  2. durch Zufall drüber gestolpert…. SEHR empfehlenswert auch für „Türkeideutsche“ die zwar türkisch sprechen, aber mit den Feinheiten der Sprache immer noch kämpfen!!!

  3. Hallo,

    Zufällig bin ich auf deinem Blog gelandet. Ich selbst habe die Muttersprache Türkisch und muss ehrlich sagen, dass es sehr beneidenswert und zugleich cool ist, zu sehen wie sehr du daran interessiert bist.
    Wieso ich dir nun schteibe ist folgendes:
    Ich habe eine Freundin, die auch Türkisch lernt und daran sehr interessiert ist. Ich versuche ihr zu helfen, so viel ich kann. Bei den Zeitformen hat es leider nicht so gut geklappt (auch wenndas so komisch klingen mag, ich kenn meine Sprache nicht so gut). Es hat sehr lang gedauert bis wir diesen Kapitel erledigt haben, wobei es nicht wirklich sehr erfolgreichwar. Vor allem der Vergleich zwischen deutschen und türkischen Zeitfomen.
    Meine Frage an dich ist, ob du einen (Buch-)tipp hast, eine homepage oder docs die du mir auch übermitteln könntest… Es wär mir eine sehr grosse Freude

    Danke und libe Grüße

    Hatice

    • Danke erstmal für’s Lesen. Dass du deine eigene Muttersprache nicht gut erklären kannst, verstehe ich vollkommen. Das lernt man ja intuitiv. Ich könnte Deutsch niemals so erklären wie Türkisch, weil ich es mir einfach nicht systematisch erarbeitet habe.

      Also als Homepagetipp kann ich jetzt nur diesen Blog hier angeben :-D. Was Bücher angeht, habe ich auch einen Artikel geschrieben. Wenn du einen präziseren, auf deine Freundin zugeschnittenen Buchtipp haben möchtest, dann müsstest du mir doch etwas genauer erläutern, wo sie steht. Hat sie denn systematisch Türkisch gelernt oder „nur“ intuitiv von dir? Wenn ersteres zutrifft, mit welchen Büchern hat sie gelernt? Wie weit ist sie gekommen? Hat sie schon einmal eine Sprache systematisch gelernt, kennt sie also Begriffe wie Passiv, Futur oder coniugatio periphrastica (okay, letzteres ist nicht notwendig)?

  4. Sehr interessanter & hilfreicher Blog!
    Insbesondere die Artikeln zu den Nebensatzkonstruktionen und zu Büchern für fortgeschrittene Lerner waren für mich sehr nützlich.
    Hoffentlich gibt es bald noch ein paar mehr Artikel!

    • Vielen Dank. Schön, dass dir mein Blog gefällt. Leider habe ich seit geraumer Zeit ziemlich viel zu tun und wenig Zeit für den Blog oder — ich sage es sehr ungern — für Türkisch überhaupt. Über welches Thema würdest du denn gerne einen neuen Artikel lesen?

      • Nun habe ich alle Ihre Einträge in diesem Blog mit Interesse und Freude gelesen, lieber Dorkmaster! Dass sogar Frau Ersen – Rasch sich meldete ist ja besonders lustig!
        Haben Sie diesen Blog nun aufgegeben, weil die letzten Einträge schon eine Zeit zurück liegen. Schade! Mir fallen noch einige Themen ein, zu denen ich gerne was lesen würde. Z.B.Ihre Zeit in Istanbul, wie das dort Mut dem Sprechen und verstehen klappte, was Ihnen auffiel…welche Tipps Sie haben.
        Herzliche Grüße aus Kaş, wo Sie ja auch nach Ihrer Wanderung auf dem lykischen Weg einige Tage verbrachten.
        Iyi günler
        Anja Lüthy

        • Vielen Dank für die freundlichen Worte. Es freut mich wirklich, wenn diese Seiten hilfreich oder auch unterhaltsam sind.

          Das mit Frau Ersen-Rasch ist auch für mich ein echtes Highlight meiner „Türkischkarriere“ gewesen. Sie ist ja für den Hobbyturkologen wirklich das Zentralgestirn, was Lehrbücher angeht.

          Den Blog habe ich natürlich nicht aufgegeben. Aber im Augenblick fehlt die Zeit aus den üblichen Gründen. Dabei hätte ich tatsächlich – auch wenn das nicht mehr häufig passiert mangels regelmäßiger Beschäftigung mit dem Türkischen – einen echten Anlass gehabt, etwas zu schreiben. Ich war nämlich im Mai auf einer deutsch-türkischen Tagung, zu der einiges zu bemerken gewesen wäre und zwar in wirklich vielerlei Hinsicht. Allerdings schwanke ich aus bestimmten Gründen noch, ob ich überhaupt etwas darüber schreiben soll.

          Tja, in Kaş ist es wirklich schön, dort war ich schon häufiger mal, sowohl nach der erwähnten Wanderung als auch von See aus mit der Yacht. Wunderschön ist es da. Viel Spaß!

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