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Die Chora-Kirche in Istanbul und George Lucas

Kein ganz so großer Touristenmagnet wie Hagia Sophia und Blaue Moschee, aber meines Erachtens sogar besser: Die Chora-Kirche in Istanbul mit ihren unvergleichlichen Wandmosaiken. Gerade weil so wenige Touristen da sind und der geringen Größe wegen auch gar nicht in die Kirche hineinpassen würden, ist die Atmosphäre viel ruhiger und weniger massentouristisch, so dass man sich ganz anders auf die Mosaike konzentrieren kann als beispielsweise in der Hagia Sophia, wo auch ständig jemand mit Blitz photographiert, was mich bei dem Gedanken an das Alter und die Bedeutung der Mosaike in der Hagia Sophia jedesmal unheimlich ärgert, wobei das auch nicht gerade dazu beiträgt, dass ich mich ungestört dem Genuss dieser Altertümer widmen kann.

Zudem erzählen die sehr gut erhaltenen Wandmosaike in der Chora-Kirche sogar noch eine zusammenhängende Geschichte aus dem neuen Testament. Aber nicht nur daraus, sondern auch die auf sog. Apokryphen zurückgehende Vorgeschichte: Wie Maria aufwuchs, Joseph heiratete und schwanger wurde (als er gerade auf Geschäftsreise war…). Lehrreich ist der Besuch also in vielen Beziehungen.

Ein eher unwichtiges Detail ist, dass Petrus auf dem Mosaik in dieser Kirche irgendwie aussieht wie George Lucas. Gut, dass der Künstler nicht mehr lebt, sonst würde George Lucas ihn bestimmt verklagen.

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